Skulptur für Sophia-Garten
Konstanz DE, 2024
Bimetallspiegel auf Sandsteinsockel (1.50 x 1.50 x 0.20 m)
offener Projektwettbewerb
Die Arbeit Pairidaēza baut auf der Analogie zwischen der multisensorischen Gartenkunst des alten Persiens und dem Sophia-Garten auf. Die Intervention schlägt einen quadratischen Bimetallspiegel, getragen von einem Sandsteinsockel aus regionalem Abbau, vor. Die Skulptur verknüpft den Garten des Hauses Weiherhof auf der historischen Ebene mit den Sinnesgärten Persiens und stellt durch ihre spiegelnde Oberfläche eine Verbindung zwischen (Paradies-)Garten und Himmelszelt her.
Durch die physikalischen Eigenschaften des Bimetalls bilden sich bei Temperaturveränderungen leichte Verformungen auf dessen Oberfläche, wodurch stets neue Spiegelbilder entstehen. So vereint die Skulptur zyklische Transformationsprozesse der Natur mit kulturgeschichtlichen Traditionen und menschlichen Sinneserfahrungen.
(Abbildung 4: Miniatur aus dem Halname, Herat, 1604)